Alle Beiträge von Michael

Critical Mass März 2018

Letzten Freitag kamen bei idealen Radlbedingungen 23 Teilnehmer zur dritten Critical Mass in Dachau. Damit konnten wir zum ersten Mal als geschlossener Verband fahren, d.h. man darf zu zweit nebeneinander auf der Fahrbahn fahren, benutzungspflichtige Radwege müssen nicht benutzt werden und der Verband darf Kreuzungen geschlossen überqueren, auch wenn eine Ampel zwischendurch auf Rot schaltet.

Ebenso wie im Februar gab es praktisch keine Aggressionen seitens einzelner Autofahrer — so macht Radfahren Spaß! Am Ende sind ein paar von uns noch auf die sonnige Terrasse des Hotels Fischer.

Weitere Informationen zur Critical Mass in Dachau gibt es hier.

Auf Anregung einer Teilnehmerin werden wir beim nächsten Mal mit Critical Maps fahren, das ist eine App fürs Handy, auf dem man während der Critical Mass seine Position für andere sichtbar macht. So können weitere Teilnehmer jederzeit zur Gruppe stoßen, auch ohne rechtzeitig am Startpunkt zu sein.

Die nächste Critical Mass findet am Freitag, 27. April 2018 statt. Treffpunkt ist wie immer um 17:00 vor dem neuen Radlparkhaus am Bahnhof in Dachau. Jeder mit einem Rad kann mitfahren! Es ist keine Anmeldung erforderlich und es kostet auch nichts.

Radsternfahrt am 22. April 2018: Ein Rad-Gesetz für Bayern!

Am Sonntag, 22. April 2018 gibt es eine Rad-Sternfahrt zur Demonstration „Ein Rad-Gesetz für Bayern!“ Wir starten vom Dachauer Radlparkhaus um 11:00 Uhr und sind um 11:30 Uhr am Karlsfelder Bahnhof, von wo es weiter zum Schloss Nymphenburg geht. Dort treffen wir auf weitere Radler und starten die Demonstrationszüge. Weitere Informationen zur Sternfahrt sowie zur Demonstration gibt es hier, Details zu den Zubringerrouten hier.

Korrektur vom 16. April 2018: In der ursprünglichen Fassung stand fälschlicherweise Samstag anstatt Sonntag. Das Datum war jedoch korrekt.

Heute zum dritten Mal Critical Mass in Dachau

Heute (Karfreitag, 30. März 2018) um 17:00 findet zum dritten Mal die Critical Mass in Dachau statt. Treffpunkt ist wie immer vor dem neuen Radlparkhaus am Bahnhof. Die Wettervorhersage ist sehr gut, was auf steigende Teilnehmerzahlen hoffen lässt. Bei Interesse können wir danach noch ins Hotel Fischer einkehren. Weitere Informationen gibt es hier. 🌞 🚴 🍻 🥤

„Zum Start in die Radlsaison“ im Bürgermagazin

In der aktuellen Ausgabe des Bürgermagazins „Stadt im Gespräch“ erklärt der Absatz „Zum Start in die Radlsaison — Was dürfen Radler, was müssen Radler?“ wichtige Regeln für Radfahrer. Außerdem gibt es dort die Bitte, die neuen Schutzstreifen in der Münchner Straße zu benutzen und nicht auf dem Gehweg zu radeln, was nur für Kinder bis 10 Jahren sowie deren Begleitperson gestattet ist.

Diskussionsabend zum Verkehr in Dachau des CSU-Ortsverbands

Der ADFC Dachau hat gestern am Diskussionsabend „Verkehrspolitik vor Ort“ teilgenommen, zu dem der CSU-Ortsverband und die CSU-Stadtratsfraktion in den Schützensaal eingeladen hatten, und dort das Thema Radverkehr stärker in den Fokus der CSU gerückt.

Neugestaltung/Sanierung der Fahrradständer in der Frühlingstraße

Die Tiefbauabteilung der Stadt Dachau plant für dieses Jahr die Neugestaltung/Sanierung der Fahrradständer in der Frühlingstraße und hat dafür den ADFC Dachau um Anmerkungen gebeten, wofür wir uns sehr herzlich bedanken.

Wir haben wie folgt geantwortet:

  • ADFC-zertifizierte Fahrradständer mit Abstand >= 50 cm bei hoch/tief-Modellen und >= 70 cm bei nur-tief-Modellen
  • Alle Fahrradständer sollen überdacht sein, nicht nur die in der Mitte
  • Die gesamte Fläche soll gut einsehbar sein (keine hohen Mauern rundherum), es darf keine versteckten/dunklen Ecken geben (Das war z.B. ein zentrales Kriterium bei der Planung des Radlparkhauses auf der Bahnhofs-Ostseite)
  • Ausreichende Beleuchtung bei Dunkelheit
  • Sichere Ein-/Ausfahrt in die Frühlingstraße: Notwendig sind eine Bordsteinabsenkung und gute Sichtbarkeit hinter der Haltestelle der Linie 172. Momentan besteht der einzige Zugang zu dieser Abstellanlage über einen für Radfahrer freigegebenen Fußweg ohne Bordsteinabsenkung, auf den man über die daneben befindliche Baustelleneinfahrt gelangt.

SZ berichtet über Critical Mass in Dachau

Die SZ berichtet heute über die Critical Mass in Dachau: Wir sind der Verkehr.

BR berichtet über Aktionsbündnis Stickoxid-(NO2)-Messungen in Dachau

Der BR berichtet in seinem Umweltmagazin Unkraut über das Aktionsbündnis zu Stickoxid-(NO2)-Messungen in Dachau, an dem auch der ADFC beteiligt ist.

Critical Mass Februar 2018

Trotz Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts fanden sich am Freitag 15 Radfahrer am neuen Radlparkhaus zur zweiten Critical Mass in Dachau zusammen. Auf einer wegen der Kälte leicht verkürzten Route fuhren wir knapp eine Stunde durch Dachau, um auf fehlenden Platz für Radfahrer und schlechte Radverkehrsanlagen hinzuweisen. Ganz im Gegensatz zur ersten Critical Mass im Januar gab es dieses Mal praktisch keine Aggressionen seitens einzelner Autofahrer gegenüber uns, was zeigt, dass die Leute Verständnis dafür haben, dass Radverkehr auch Verkehrsraum beansprucht.

Grundsatz einer Critical Mass ist, dass sich die Radfahrer an alle Regeln halten, also z.B. die Radwegbenutzungspflicht (ab 16 Personen darf man jedoch zu zweit nebeneinander als „geschlossener Verband“ auf der Fahrbahn fahren), kein Fahren auf nicht freigegebenen Gehwegen, kein Durchschlängeln zwischen wartenden Autos im Stau, Beleuchtung, Handzeichen usw.

Oft ist es nur die Unkenntnis der genauen Verkehrsregeln, die Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern (Autofahrer, Busfahrer, Radfahrer, Fußgänger) hervorrufen. Deswegen sind auf der Rückseite des Critical-Mass-Flyers ein paar evtl. nicht so bekannte Verkehrsregeln abgedruckt. So müssen z.B. nur solche Radwege benutzt werden, die mit dem blauen runden Radwege-Schild gekennzeichnet sind. Fehlt so ein Schild (z.B. in der Sudetenlandstraße/Erich-Ollenhauer-Straße), so darf auch auf der Fahrbahn gefahren werden, wo man als Radfahrer in der Regel schneller, bequemer und sicherer vorankommt.

Fußwege, die mit dem weißen rechteckigen Zusatzschild „Radfahrer frei“ gekennzeichnet sind, dürfen auch von Radfahrern benutzt werden, allerdings nur mit Schrittgeschwindigkeit. Das Radfahren auf der Fahrbahn ist dort ebenfalls erlaubt. Fußwege ohne Zusatzschild bzw. ganz ohne Kennzeichnung sind für Radfahrer tabu, Ausnahmen gelten für Kinder bis 10 Jahren und deren Begleitpersonen.

Ebenso wichtig sind ausreichende Sicherheitsabstände. So müssen Radfahrer 1 m Abstand zum rechten Fahrbahnrand halten, bei parkenden Autos sogar 1,50 m. Autos müssen an Radfahrern mit 1,50 m Abstand vorbeifahren. Und Hupen ist nur bei Gefahr erlaubt!

Die Route der Critical Mass in Dachau führt durch Straßen, die von vielen Radfahrern benutzt werden, aber keine oder nur unzureichende Radverkehrsanlagen aufweisen, also Frühlingstraße, äußere Schleißheimer Straße, das gesamte Gewerbegebiet am schwarzen Graben, Sudetenlandstraße/Erich-Ollenhauer-Straße, Freisinger Straße/Mittermayerstraße, Augsburger Straße/Brucker Straße, Ludwig-Dill-Straße/Schillerstraße, Bahnhofstraße, Ludwig-Thoma-Straße und Martin-Huber-Straße.

Die Critical Mass findet jeden letzten Freitag im Monat statt. Treffpunkt ist (bei jedem Wetter) um 17:00 am neuen Radlparkhaus auf der Bahnhofs-Ostseite in Dachau. Die genaue Route wird von den Teilnehmern vor Ort festgelegt. Jeder mit einem Rad kann mitfahren, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Critical Mass ist eine weltweite Bewegung, bei der sich mehrere Radfahrer scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen Fahrten durch Innenstädte, ihrer bloßen Menge und dem konzentrierten Auftreten von Fahrrädern auf den Radverkehr als Form des Individualverkehrs aufmerksam zu machen und mit dem Druck der Straße mehr Rechte für Radfahrer und vor allem eine bessere Infrastruktur und mehr Platz einzufordern. In Deutschland gibt es bereits in über 100 Städten monatliche Critical Masses.

Ausflug zur Sonderschau 200 Jahre Fahrrad

Anlässlich der Sonderschau 200 Jahre Radfahren hat eine Gruppe aktiver Mitglieder im ADFC Dachau das Verkehrsmuseum auf der Münchner Theresienhöhe besucht. Dort wurde ein umfassender Einblick in die Entwicklung des Fahrrads in den letzten 200 Jahren vermittelt. Dazu gab es noch eine fachkundige Führung zu allen interessanten und auch amüsanten Details, angefangen vom Laufrad bis zu den supermodernen Pedelecs und E-Bikes. Nach einem abschließenden Fitnesstest am Ergometer machten sich die Radlfreunde gutgelaunt wieder auf den Heimweg.